Entaktivierungs-, Entgiftungs- & Entseuchungsfahrzeuge, KCB-Aufklärung

 

Der Chemische Dienst der Landstreitkräfte der NVA war für Schutzmaßnahmen vor der Wirkung von Massenvernichtungsmitteln zuständig. Zur Spezialbehandlung zählte die sanitäre Behandlung des Personalbestandes sowie die Entaktivierung, Entgiftung und Entseuchung von Technik, Bewaffnung und Ausrüstung, um die Kampffähigkeit der Truppe zu erhalten. Durch Fernaufklärung sollte rechtzeitig der gegnerische Einsatz von Massenvernichtungsmitteln (MVM) festgestellt und weitgehend verhindert werden. Die KCB (Kernstrahlungs-, chemische und biologische) - Aufklärung wurde von SPW aus durchgeführt. Dazu waren Meß- und Prüfmittel mit auf dem Fahrzeug. SPW-40 und  SPW-40P besaßen keinen hermetischen Verschluß des Kampfraumes, so daß während der Fahrt durch kontaminiertes Gelände die volle Schutzausrüstung getragen werden mußte.

IFA G-5 Entaktivierungsfahrzeug GEW-1 (Umbau) 

GEW-1 Beifahrerseite

Bei diesem Modell stimmt Hinweisen zufolge der Kessel nicht, der oval sein muß. Das wird demnächst geändert und das Modell umgebaut.

 Das Bild stellte freundlicherweise Klaus-Peter John für unsere Homepage zur Verfügung.

IFA G5 Entaktivierungsfahrzeug GEW-3 (Selbstbau K.-P. John)

 Das Bild stellte freundlicherweise Klaus-Peter John für unsere Homepage zur Verfügung.

Entaktivierungsfahrzeug GEW-3. Der G5 als Basisfahrzeug ist ein Modell von SES/Modelltec, der Spezialaufbau ist ein Eigenbau (kein Bausatz) von Klaus-Peter John

 SIL-157K Entgiftungsfahrzeug ARS-12U (Umbaumodell)

ARS-12U Fahrerseite (Umbau)

Das Bild und den Erläuterungstext stellte freundlicherweise Thomas Ballerstaedt für unsere Homepage zur Verfügung.

TATRA 148 mit Entgiftungsanlage TZ-74.

"Die Anlage zur Entaktivierung/Entgiftung/Entseuchung der Kampftechnik war ein Produkt aus der CSSR und baute auf dem TATRA 148 auf. Im zweiteiligen Tank befanden sich 5.000 l Wasser und 2.000 l Gasturbinenkraftstoff. Die aus dem Flugzeugbau übernommene Gasturbine erzeugte einen Gasstrahl, in den dann Wasser oder EA-Flüssigkeit eingespritzt wurde. Die hohen Temperaturen unterstützten die Reinigung. Kochwaschgang eben. Auch für den Aufbau von Nebelwänden war das Gerät geeignet."(Zitatende)  

Thomas Ballerstaedt`s TZ-74 

Thomas Ballerstaedt`s TZ-74  

Dank den Modellfotos von Thomas Ballerstaedt und einigen Vorbildfotos steht nun auch in meiner Vitrine der TZ-74 (Umbaumodell)

SPW-40P(Ch) für die Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung mit Fähnchenschießanlage zum Setzen von

Signalfähnchen auf dem Boden, um z.B. Anfang und Ende eines kontaminierten Geländeabschnitts zu kennzeichnen. (Umbau) 

SPW-40P2 (Ch) für die Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung mit Fähnchenschießanlage zum Setzen von

Signalfähnchen und Verschießanlage für Signalmunition. (Umbaumodell)

SPW-70 (Ch) für KC - Aufklärung mit Fähnchenschießanlage. (Umbaumodell)

Das Bild stellte freundlicherweise Thomas Ballerstaedt für unsere Homepage zur Verfügung.

UAS-469B Ch mit Fähnchenschießgerät am Heck, bei der NVA ab 1975 

 

 

 

Das Bild stellte freundlicherweise Andreas Klein für unsere Homepage zur Verfügung.

IFA W-50LA/A mit Entaktivierungsanlage EA-12. Zur Sichtbarmachung der Ladung wurde beim Modell die Plane nicht aufgesetzt.

 Einachs-Anhänger DDP-2 mit  Desinfektionskammer zur Reinigung und Entseuchung von Bekleidung und Ausrüstung (Kompl. Eigenbau)

DDP-2 (Kompletter Eigenbau) 

  

DDA-53 auf GAZ-63 (Umbau, der Aufbau ist komplett Eigenbau).

Die Anlage zur Desinfektion, DesINSEKTion und Trocknung von Bekleidung und Ausrüstung wurde im Bereich der Medizinischen Feldversorgung sowie auch bei den Chemischen Truppen verwendet.

 

Letzte Änderung: 01.02.2012

  

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