Truppenluftabwehr und Luftverteidigung

Die Truppenluftabwehr der NVA war eine selbständige Waffengattung der Landstreitkräfte, die zur unmittelbaren Deckung von Truppen, Objekten und Gebieten von Angriffen der gegnerischen Luftwaffe und Raketen eingesetzt wurde. Die Einheiten und Truppenteile bestanden aus Fla-Raketentruppen, FlaK-Artillerie und Funktechnischen Truppen. Die Modelle der Funkmeßaufklärungsmittel wurden bereits im Abschnitt "Funkmeß- und Radarstationen" dargestellt. Zum Kommando Luftstreitkräfte / Luftverteidigung gehörten Jagdflugzeuge, Jagdbomber, Zieldarsteller, Ausbildungs- und Schulmaschinen, Transport-, Verbindungs und Passagierflugzeuge, Hubschrauber, Fla-Kanonen und Fla-Raketen.

 

FlaK auf Lafette

 

 

Hinterlassenschaften aus dem 2. Weltkrieg: Im Hintergrund die  8,8 cm-FlaK 41 (bekannt als "Acht-Acht") der Deutschen Wehrmacht auf improvisiertem Anhänger  (Umbaumodell)

und im Vordergrund eine mir unbekannte FlaK deutscher (?) Produktion.

An der FlaK 8,8 wurden in den Anfangsjahren der Bewaffneten Organe der DDR noch bei der Kasernierten Volkspolizei (KVP) - dem Vorläufer der NVA -  Fla- und Erdziel-Schießübungen ausgeführt. 

GRANIT-27D/ZG als Zugmittel der leichten FlaK in den ersten Gründungsjahren der NVA. 

2-cm-FlaK der Deutschen Wehrmacht als Ausbildungsobjekt. 

FlaK 37 Modell 1938 (UdSSR) 

Fla-Zwilling ZU/23-2  

ZU/23-2 in Marschposition, als Zugmittel der ROBUR LO-2002A (LO Umbaumodell)

Kommandogerät 6-60 für die Feuerleitung der FlaK aus den Gründungsjahren der NVA.  (Umbaumodell)

 FlaK Typ 61K,  Bauart von 1943, Kal. 37 mm

 

Das Bild stellte freundlicherweise Thomas Ballerstaedt für unsere Homepage zur Verfügung.

URAL 375D mit Funkmeß-Feuerleitgerät RPK-1 für die automatisch schießende FlaK S-60 

Letzte Änderung: 17.07.2010

  

 

 

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