Container-FlaRaketen "OSA-AK"

Für die Truppenluftabwehr beschaffte die NVA ab 1982 den Komplex 9K33M3 "OSA-AK" (SA-8b GECKO). Als Basisfahrzeug diente der schwimmfähige 3-achsige BAS-5937 bzw. 5939. Die Start- und Leitstation 9A33BM2 klärte die Luftlage auf, erfaßte das Luftziel, fragte die Kennung ab, begleitete das Ziel und lenkte die Rakete 9M33M2 oder 9M33M3. Sie hatte eine eigene Rundblickstation, je ein Funkmeßgerät für Ziel und Rakete, Stromversorgungsanlage sowie ein Rechen- und ein Kennungsgerät. Das Gefechtsfahrzeug konnte völlig autark arbeiten und so Flugzeuge und Hubschrauber in einer Höhe zwischen 10 m und 13 km bekämpfen. Es gab 40 Start- und Leitstationen bei der NVA, zu je zwei SLS gehörte ein Transport-Ladefahrzeug 9T217BM2 mit eigenem hydraulischen Ladekran auf Basis BAS-5939 für 12 Container-Raketen.

Basisfahrzeug BAS-5937 Start- und Leitstation 9A33BM2.  (Eigenbau)

 9A33BM2   (Eigenbau)

Letzte Änderung: 19.06.2009

  

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